Dienstag, 12. Dezember 2017

Adventspost 10-13 und Extrapost

Bis heute hatte ich noch ein bisschen Hoffnung, aber sie war wieder nicht dabei. Die Karte vom 9. hat wohl leider irgendwo unterwegs eine Abzweigung genommen. Sylvia zeigt hier die Entstehung ihrer Karten.


Dies sind die Karten von Christa (ohne Blog), Mareike, Michaela und Eva. Vielen, vielen Danke, liebe Postkünstlerinnen für Eure Streifen! Ich bin absolut fasziniert, wie unterschiedlich alle das Thema angehen und was dabei herauskommt. Und freue mich auf die zweite Hälfte.

Extrapost gab's von Eva, die hier zeigt, dass man auch ohne Gelatineplatte drucken kann. Danke, liebe Eva, die Überraschung ist Dir gelungen!




Sonntag, 10. Dezember 2017

Am Sonntag wurde geglitzert

Als ich auf Kristinas Blog Ende November diesen hübschen Bling Bling entdeckte, war mir gleich klar, dass ich so was auch basteln will. So fröhlich, so ausgelassen, so glitzerig.

Schon am letzten Wochenende habe ich eine ganze Schachtel voll Kreise ausgestanzt. Und heute fanden sich acht Hände zusammen, um über dem Schnippeln und Kleben die Zeit zu vergessen.


Wie schön, zu viert um so einen "reich gedeckten" Tisch zu sitzen.




Und am Ende jedes anders, jedes für sich wunderschön. Undim Zusammenklang wie ein adventliches Sinfonieorchester.


Vielen Dank, liebe Kristina, für diese tolle Anregung. Und natürlich auch vielen Dank an die drei, die mit mir gebastelt haben. Das war ein toller zweiter Advent!

Freitag, 8. Dezember 2017

Adventspost 4-8

Inzwischen ist weitere streifige Adventspost eingetrudelt. Keineswegs in der "korrekten" Reihenfolge und bei weitem nicht immer am "richtigen" Tag. Egal.


Von Simone, Tanja, Laura, Susanne und Luzia. Sehr unterschiedliche Farbklänge, ganz verschiedene Techniken, wunderschön! Ihr macht mich sehr froh. Danke!!!

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Papieroberflächen schützen

Am Wochenende habe ich wirklich sehr viel gebastelt, unter anderem mal wieder ein paar Kartons bezogen.


Da stellt sich, ähnlich wie beim Buchbinden, die Frage, ob man so eine Papieroberfläche schützen will, und wenn ja, wie. Ich habe zwei Varianten ausprobiert. 

Das orange/gelbe Papier habe ich, bevor ich es aufgeklebt habe, mit Holzleim bearbeitet. Einfach mit einer alten Bankkarte zügig eine dünne Schicht drüberziehen. Trocknet schnell, fasst sich sehr schön glatt an und lässt sich gut weiterverarbeiten.
Das Papier mit dem Brush-Lettering und den Gelatinedruck auf einer alten Buchseite habe ich zuerst aufgeklebt und die Kartons anschließend mit einem Kerzenrest eingerieben. Fasst sich auch schön an, ist kein großer Aufwand und schützt ebenfalls gut.



Ich liebe diese Kartons und besitze eine ganze Menge davon, denn darin lassen sich allerlei Kleinigkeiten verwahren.


Zum Beispiel Schnipsel.


Hübsch verstaut.


Dienstag, 5. Dezember 2017

Graues Buch

Die grauen Marks aus Michaelas Mustermonat November haben übers Wochenende zu einem Buch zusammengefunden.


Die Grauwörter zieren die Buchdeckel innen.



Lange habe ich überlegt, wie ich die runden Blätter integrieren kann; die Lösung war dann recht einfach: Je vier runde Blätter so auf einen Streifen Papier kleben, dass dieser mit eingenäht werden kann. Gefällt mir ganz gut so.







Hat sehr viel Spaß gemacht. Damit ist der Monat der grauen Marks abgschlossen; was noch übrig ist, kommt in die Schnipselkiste.

Montag, 4. Dezember 2017

shoppen und Adventspost 1-3

Endlich wieder Licht zum Fotografieren. Beim Trödler meines Vertrauens bin ich Ende letzer Woche über dieses Konvolut gestolpert:

Zeichenspiele aus den 70er Jahren. 

Sind die zwei nicht süß? 


 
In den Kartons sind ganz viele ganz unterschiedliche Schablonen. Noch habe ich nicht den geringsten Schimmer, was ich damit machen soll, aber da fällt mir schon was ein. Ich konnte sie auf keinen Fall dort lassen.

Die Adventspost der ersten drei Tage ist auch schon da:

Von links nach rechts: Nr. 1 von Stefanie, Nr. 2 von Steffi und Nr. 3 von Tanja. Habt ganz herzlichen Dank für diese sehr unterschiedlichen, wunderschönen Streifenkarten. Ich bin sehr gespannt, wie sich der Reigen über den Monat hinweg fortsetzt.



Mittwoch, 29. November 2017

Novembergrau

Der November mit den grauen Markings neigt sich dem Ende. Ich fand es ungeheuer spannend, mit einer so reduzierten Paletter zu experimentieren und zu schauen, was geht und wie. Und was die anderen daraus gemacht haben (wahre Wunderdinge!).


So ist im Kritzelbuch noch ein bisschen graues Chaos entstanden.


Mit einem Stöckchen habe ich graue Kringel gezogen. Immer wieder Kringel. Ich liebe Kringel. Das Stöckchen spritzte die verdünnte Tinte so schön übers Papier.


Und hier noch eine Verbindung aus rotgrauer Gouache-Matsche und grauer Tinte mit Rulingpen.


Aus den Ölpastell-Tinte-Spielereien sind ein paar Postkarten geworden. 


Dann habe ich alle grauen Wörter zusammengesucht, die ich nur finden konnte, und sie (mehrfach) geschrieben. Hier eine kleine (!) Auswahl. Zum Collagieren.


Jetzt sind Grauspielereien, graue Papiere, diverse Schnipsel und alles Eckige und Runde versammelt  (Hi, Eva, Dein Briefumschlag ist auch in dem Stapel, er passt einfach zu gut!) und sollen ein Buch werden, aber es weiß noch nicht so recht, in welcher Form. Irgendwann werde ich es wissen.


Montag, 27. November 2017

Schnäuzchen im Strahlenkranz und Brush-Lettering

In der Heraldik gibt es den Begriff "im Strahlenkranz", zum Beispiel "Sonne im Strahlenkranz" / "Sun in Splendor". Wenn Lili etwas sehr begeistert betrachtet, stellt sie sämtliche Schnurrhaare nach vorn, das ist dann "Schnäuzchen im Strahlenkranz".


Als ich Evas Post am Samstag auspackte, war sie total neugierig und volle Kanne begeistert dabei, doch heute Morgen beim Fotografieren will sie nicht so recht. Sie ist auf Hab-Acht, denn gegenüber wird seit einer Stunde betoniert, und das bedeutet Lärm und Unbehagen für so ein kleines Tier. Aber ein bisschen mitgemacht hat sie doch. Wo ihr eigentlich nur danach zumute ist:


Ich lass sie jetzt in Ruhe. Versprochen.
Aber Evas schöne Post will ich unbedingt noch zeigen, denn die ist ein echter Knaller (ich hab ja nicht geahnt, dass einer von diesen Umschlägen für mich ist):
 

Fische, Blüten und Haikus im Fotoumschlag. Danke, liebe Eva, ich hab mich sehr gefreut, und ich weiß auch schon, wo ich die Haikus hinhänge. Absender und Adressetikett waren noch drauf, und auch ich habe den Faden, mit dem der Umschlag vernäht war, sorgsam zerschnitten, um das Gesamtkunstwerk nicht zu beschädigen. Besonderer Hingucker sind die roten Marker für Abs. und Adr. Da steckt doch Liebe im Detail. Freufaktor 17!

Am Wochenende wurde in der VHS in Eutin wieder gelettert, was das Zeug hielt:





Leider habe ich es am Schluss verpasst, die Stellwand zu fotografieren ... Danke, liebe Teilnehmerinnen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit Euch. Und die VHS in Eutin ist sowieso ein toller Ort, an dem sich super kreative austoben lässt.

Donnerstag, 23. November 2017

Markmaking in Grau zum Dritten - mit einem Tag Verspätung

Gestern ging gar nichts. So ein grauer Tag. Draußen. Der Himmel. Kein Fitzelchen Licht zum Fotografieren. So kommen heute hier verspätet noch ein paar kleine Spielereien.




 Ganz auf Farbe zu verzichten fällt mir halt schwer ...


Montag, 20. November 2017

Ölpastelle und Bleistift

sind auch eine tolle kombination. Ein resoluter Strich mit einem weichen Bleistift (hier 8B) lässt sich mit Ölpastellen leicht verwischen.


Also: Ran an die Ölpastelle!

Samstag, 18. November 2017

Eine Lanze für Ölpastellkreiden

Durch die Kommentare der letzten Tage zog sich ein Thema: Ölpastellkreiden. Viele besitzen welche, die meisten nutzen sie nicht, manche mögen sie nicht, andere wissen nicht recht, was sie damit anfangen sollen.


Für mich entfalten die Ölpastellkreiden genau da ihr schönstes Potenzial, wo sich Wasser und Öl abstoßen. Ich liebe es, wenn ich etwas tue und dann noch etwas passiert, was ich nicht unbedingt unter Kontrolle habe. (Bei der Kunst, versteht sich. Im richtigen Leben ist das etwas anderes.)


Dieser Akt entstand schon vor ein paar Jahren. 


Das Gesicht mit weißer Ölpastellkreide ausgemalt. 
Ist es nicht phantastisch, welche Struktur sich da bildet?

Oder hier im starken Kontrast von lasierenden Aquarellaufträgen und fetter, farbintensiver Ölpastellkreide. 



Das würde ich doch ohne die phantastischen Eigenschaften dieses Mediums gar nicht hinkriegen.

Also, packt sie aus Schränken und Kästen und probiert es aus, spielt ein bisschen. 

(Und nein, meine Farbstreifenkarten für die Advents-Mail-Art werden nicht mit Ölpastellen entstehen, ich werd den Teufel tun und hier schon was zeigen ... )


Mittwoch, 15. November 2017

Graue Marks die Zweite

Zunächst einmal von ganzem Herzen ein dickes Dankeschön an alle Kommentatorinnen. Wow, ihr habt hingeschaut und was gesehen und mir Mut gemacht, dranzubleiben. Ich komme nach ein paar Tagen zurück und freue mich sehr über Eure Kommentare. Danke, Danke, Danke!

So geht es jetzt in die nächste Runde. Mit Ölpastellkreiden.


Wenn ich sie alle zusammensuche, kommen ganz schön viele verschiedene Grautöne zusammen. Dazu die noch weiter verdünnte schwarze Tinte von letzter Woche. Und dann geht's ab.




Ich finde es unglaublich spannend, was da passiert. Wo es sich abstößt, wo sich das Papier wellt, die Farbe konzentriert oder ineinanderläuft ... Passiert quasi ganz von selbst. Und die Fotos sind auch nicht so gelbstichig wie letzte Woche, weil bei Tageslicht aufgenommen und nicht vor sechs Uhr bei Lampenschein.


Graue Marks finde ich super, bevor dann im Dezember bunte Streifen dran sind ...