Sonntag, 20. August 2017

LandArt am Westensee

Im Wald am Ufer des Westensees zum LandArt-Workshop mit Karin Rogge - da sein, still werden, dem Wind lauschen, den Wald riechen, mit nackten Füßen übers Moos laufen, schauen.

Ein kleines Projekt in der Aushöhlung einer mächtigen Buche.



Ein großes Projekt am Hang, sehr viel steiler, als es auf dem Foto zu erkennen ist.


Ein Gedicht lesen, ein paar Zeilen schreiben. Und beim Rundgang zu den einzelnen "Werkorten": ganz unterschiedliche Herangehensweisen, Materialeinsatz, Dimensionen, Ideen. Staunen. Voilà, hier kommen die Projekte der anderen Teilnehmerinnen. Ist es nicht fantastisch?













Und der Wald selbst setzt sich auch wunderschön in Szene.



Müde vom Bücken und von der vielen frischen Luft, aber glücklich und entspannt verlassen wir nach ein paar Stunden den Wald. Danke, liebe Karin und alle. Ich hatte einen wunderbaren Tag.

Freitag, 18. August 2017

einfach unwiderstehlich

Andere Frauen kaufen Schuhe, ich kaufe Künstlermaterialien (und da bin ich sicher nicht die Einzige). Und ich liebe Vintage. In meinem Wohnzimmer steht eine 60er Jahre Couch, vor Jahren für 8,50 Euro bei Ebay ersteigert und in 380 km Entfernung abgeholt ... Ich besitze einen alten Toaster, bei dem man auf beiden Seiten Klappen öffnen muss, um das Brot reinzulegen (und er schmeißt es auch nicht von selbst wieder raus, wenn es fertig ist). Und so weiter.

Als Eva vor zwei Wochen ihren alten Tuschkasten zeigte, war's um mich geschehen. Ob sich so etwas noch auftreiben ließe? Ein 24er? Mit Indischgelb? Und tatsächlich verbarg sich in den kleinen Anzeigen in einem Konvolut von 7 (!) zum Teil sehr ramponierten, verkrusteten Wasserfarbkästen so ein Schätzchen.





Der ganze Karton roch nach kalter Asche, als er gestern kam, aber nach ein, zwei, drei Runden Wischen und Putzen, Sortieren, Wegschmeißen und neu Zusammenstellen, kam doch die wahre Schönheit zum Vorschein. Und Dutzende von Ersatznäpfchen quasi als Zugabe. Und das alles für einen Zehner. Bloß Indischgelb werde ich wohl bald mal nachkaufen müssen ... Und Silber. Paynesgrau.

Donnerstag, 17. August 2017

in aller Fülle


Ich sitze im Augenblick viel draußen unterm Schirm am Gartentisch. Und kann gar nicht anders, als die Fülle zu bestaunen. Die Schönheit. Und die Perfektion.

en gros


und en detail



Und natürlich muss ich meinen Senf dazugeben

 

 

 

Mittwoch, 16. August 2017

blauer Horizont

Acrylfarben auf alter Buchseite

Und hier - farblich passend - noch ein kleiner Insider aus dem Kritzelbuch. 


Die Tinte suppt ins Papier. Sehr schade. Aber die Seele funkelt ... ähm, strahlt. Glitzert?

Freitag, 11. August 2017

Gartenkritzeleien

Im Garten wetteifern gerade Phlox in Weiß über verschiedenen Rosatöne bis Lila und Sonnenbraut in Gelb und Braun mit der zweiten Rosenblüte hier und da und dort: Schau mich an! Ich hab die schönsten Farben! Den süßesten Duft! Ich! Ich! Nein, hier! Hier!



Donnerstag, 10. August 2017

Farben

Vor ein paar Monaten habe ich ein kleines liebevoll gestaltetes und genähtes Täschchen mit historischen Künstermaterialien geschenkt bekommen: Füller, Farben, Pinsel und Leinenläppchen - ein Set für unterwegs. Was für ein Schatz!


Ich bringe es aber einfach nicht über mich, diese hübschen Farbblöckche zu benutzen.


 

Den Füller mit seiner leicht angeschrägten Goldfeder habe ich inzwischen allerdings täglich in Gebrauch. Er ist eher klein und nicht so dick wie viele moderne Schreibgeräte, und das kommt mir sehr zupass.




In diesem Sinne

Sei was du bist

Gib was du hast


Mittwoch, 9. August 2017

Wege

Die kleine Serie von sechs Kritzeleien brauchte endlich einen äußeren Rahmen für den inneren Zusammenhalt. Ich fand einen dünnen, mit zwei Lagen lose miteinander verklebtem Packpapier bezogenen Pappumschlag ganz passend. Die sechs Blätter habe ich auf ein Leporello geklebt und dieses dann mit dem Deckel verbunden.


Außen ist der Deckel ziemlich verknittert, so wie das Packpapier-Füllmaterial aus irgendeinem Karton gekommen ist. Und innen drin ...




Dienstag, 8. August 2017

au contraire

Beim aktuellen Projekt wollte ich eine neue Bindung ausprobieren. Et voilà ...


Die dicke schwarzgraue Pappe ist beim Umlegen eingerissen, das war mir aber vorher klar, und irgendwie passt es auch ganz gut zum Ganzen. Und so fächert es sich auf ...


Bei den farbigen Seiten habe ich zum Teil den Duktus dessen, was schon "vorne" drauf war, aufgegriffen. Zuweilen schimmerten auch Linien durch das Leinöl/Terpentin-getränkte Papier (das eine sehr schöne Haptik hat, ein schöner "Nebeneffekt" beim Buch). Durch das Zusammenfügen der Lagen ergeben sich ganz neue Kombinationen / Kontraste / Verbindungen.

 
 


Irgendwie hab ich's im Moment mit Kringeln. Ich weiß ja auch nicht. Und der nächste Stapel älterer Arbeiten liegt schon bereit ...